9 Kaffee-Apps im Test

Apps

Great Coffee App (iPhone, iPad)

Der Name ist Programm. Kaum eine andere Kaffeezubereitungs-App ist eleganter designt und aufwändiger umgesetzt. Wie bereits zu vermuten, dreht es sich bei der App ausschließlich um die anschauliche Zubereitung von Kaffeegetränken auf Espresso-Basis. Von einem echten Profi-Barista zusammengestellt und mit diversen Hintergrundinfos versehen. Kostenpunkt: 2,69 Euro – und die sind definitiv gut investiert.

Great Coffee AppBesonders die tollen Grafiken und Fotografien haben es uns angetan. Allen voran die Querschnitt-Ansicht: Mit deren Hilfe kann man den individuellen Aufbau der Getränke inklusive Rezept übersichtlich und nachvollziehbar anzeigen lassen. Auch die gelungenen Videos, die im Bedarfsfall geladen werden können, sind eine große Hilfe bei der Zubereitung.

Die 16 Espressovariationen der App im Überblick

  • Espresso
  • Espresso Ristretto
  • Espresso Lungo
  • Espresso Macchiato
  • Espresso Doppio
  • Cappuccino
  • Americano
  • Latte
  • Latte Macchiato
  • Espresso Con Panna
  • Caffe Mocha
  • Cafeccino
  • Espresso Romano
  • Irish Coffee
  • Wiener Kaffee
  • Marocchino
  • Flat white

Fazit

Ein Must-Have für jeden Kaffeeliebhaber: iPad neben der Espresso-Maschine platzieren und zum Hobby-Barista werden!

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UP Coffee (iPhone)

Up Coffee AppWie viele Tassen Kaffee hast du heute schon getrunken? Um deinen Kaffeekonsum stets im Auge zu behalten, lässt sich mit der UP Coffee App deine tägliche Dosis Kaffee tracken. Und das äußerst stylisch und übersichtlich verpackt. Aber nicht nur das: Auch über die Auswirkungen deines Coffein-Inputs kannst du dich informieren. Am Ende der Woche erfährst du dann, welcher Kaffeetyp du bist. Diese Informationen werden anhand unzähliger Diagramme und Hochrechnungen ermittelt. Um zumindest einen pseudo-wissenschaftlichen Anschein zu bewahren, musst du Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und deine Koffein-Empfindlichkeit hinterlegen.

Eigentlich eine Fitness-App

Wer es wirklich wissen will, kann zusätzlich die Fitness App des Entwicklers Jawbone laden (bei Anmeldung erhält man außerdem ein Vibrationsarmband) und bekommt somit Rückmeldung, welche Auswirkungen der Kaffeekonsum z. B. auf das Schlafverhalten und den Gemütszustand (die Skala reicht von OK bis nervös) im Allgemeinen hat. Damit kann man dann wirklich nachvollziehen, ob der Kaffeekonsum kritische Ausmaße angenommen hat.

Fazit

Interessant für jeden Kaffee-Junkie, dazu auch noch kostenlos. Leider stört die Tatsache, dass die App eigentlich nur innerhalb des Jawbone-Ökosystems wirklich sinnvoll ist. Außerdem ist die App nur in englischer Sprache verfügbar.

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Coffee2me (Universal)

Coffee2Me AppKaffeebestellen beim Kollegen oder der Kollegin mit Coffee2me. Die Frage nach dem Sinn dahinter liegt nicht unbedingt auf der Hand. Man könnte es natürlich als Spielerei abtun oder gar als ultimatives Nerv-Tool. Aber als Büroangestellter oder Geschäftsführer mit ausgeprägtem Kundenkontakt und ohne hausinterne Kantine, macht die App durchaus Sinn. Und zwar darum: Es werden Gäste zum Meeting empfangen, man fragt in die Runde, was jeder gerne trinken möchte. Jetzt müsste man aufstehen und diese Bestellung auch umsetzen. Oder jemandem zumindest Bescheid geben. Um die Sache weniger umständlich und zeitintensiv zu gestalten, bietet sich die Coffee2me App an. Es genügt dann ein Tap auf das entsprechende Kaffeesymbol: Cappuccino, Espresso, Milchkaffee, etc. und der Kollege oder die Kollegin wird per E-Mail benachrichtigt.

Größere Getränkeauswahl nur bei Registrierung

Wer eine individuellere Getränkeliste anlegen möchte, der muss sein Unternehmen registrieren. Ansonsten steht eine Standard-Auswahl zur Verfügung, die vor allem das Angebot von Kaffee Partner Automaten abdeckt. Also Achtung: Es ist nicht ausgeschlossen, dass die eingetragenen E-Mail Adressen für Newsletter-Kampagnen „missbraucht“ werden. Schließlich steht mit Kaffee Partner ein erfolgreiches B2B-Unternehmen hinter der App.

Fazit

Während dem Meeting Kaffeebestellen im Kollegenkreis. Das schindet auf jeden Fall Eindruck vor dem Kunden. Bei dem Service-Kollegen kommt es wahrscheinlich eher weniger gut an. Die App ist natürlich kostenlos. Weitere Auswahlmöglichkeiten wie Milch und Zucker stehen leider nicht zur Auswahl. Auch könnte die App etwas liebevoller designt sein.

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TrackMyCoffee (Android)

Track my Coffee AppDer Mensch ist normalerweise ein Gewohnheitstier. Beim Kaffee sieht das aber anders aus, zumindest bei uns. Damit wir uns nicht immer fragen, ob wir diese oder jene Sorte schon ausprobiert haben, hilft uns die Tracking-App „TrackMyCoffee“ – der Name verrät eigentlich schon alles. Wir können mit der kostenlosen App sozusagen Kaffeebuch führen. Es ist aber keine bloße Liste bereits probierter Kaffeesorten, sondern gleichzeitig auch Bewertungssystem.

Welche Informationen kann ich eintragen?

  • Röster: Kaffeerösterei XY
  • Beschreibung: Arabica pur
  • Kaffee-Variante: Prozentuales Verhältnis von Arabica und Robusta Bohnen
  • Zubereitung: Pulverform oder Bohnen, Mahlgrad und –dauer
  • Bewertung: eine Lieblingssorte?
  • Bemerkung: z. B. volles Mundgefühl
  • Geschmack und Crema: Kann jeweils mit maximal 5 „Kaffeebohnen“ bewertet werden

Die als Lieblingssorte gekennzeichneten lassen sich dann in einer separaten Topliste anzeigen.

Fazit

Relativ ansehnlich gestaltete App, die vor allem eines ist: nützlich. Damit hat sie aber schon ihre Daseinsberechtigung.

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CUPS (Universal)

CUPS AppDas israelische Startup verkauft Kaffee-Abos mittels stylischer App. So ist das. Der Grund ist einfach wie genial: Auf Dauer gesehen, ist der regelmäßige Besuch diverser Coffeeshops und Cafés nämlich sauteuer. Wer täglich 2 Tassen Cappuccino extern trinkt, der kommt locker auf 25 Euro in der Woche. Und hier kommt das Flatrate-System ins Spiel: Mit der CUPS App kann man sich ein Prepaid-Guthaben aufs Smartphone laden. Das Guthaben kann man dann in teilnehmenden Cafés und Coffeeshop einlösen. Das Prinzip: Je höher der Paketpreis, desto niedriger die Einzelkosten pro Kaffee. Aber auch eine echte Flatrate gibt’s im Programm: So können Kunden in New York City zum Beispiel 85 Dollar im Monat bezahlen und eine unbegrenzte Menge Kaffeespezialitäten genießen. Gerade in NYC dürfte sich das schnell rechnen. Die App als solche ist natürlich kostenlos downloadbar.

Und so funktioniert die App

  1. App downloaden
  2. Benutzerkonto erstellen
  3. Guthaben aufladen
  4. Standort und Café wählen
  5. Getränk auswählen
  6. Smartphone dem Kassierer aushändigen
  7. Kassierer gibt Bezahlcode auf Display in Kasse ein
  8. Kaffeetrinken

Fazit

Innovativer sowie simpler Ansatz. Wir würden uns freuen, wenn das Unternehmen auch nach Europa expandiert. Denn leider werden bisher nur ausgewählte US-Städte sowie Tel-Aviv und Jerusalem unterstützt.

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Espressotester

Wer seinen Kaffee gerne außer Haus genießt, sollte sich den Espressotester auf sein Smart Phone ziehen. Hier gibt es gratis ein umfangreiches Empfehlungs- und Community Tool, das dem Nutzer auch einige Möglichkeiten bietet seine Lieblingsplätze für den Kaffeegenuss zu verwalten und Empfehlungen für andere auszusprechen.

Fazit

Wir haben die App getestet, vor allem in größeren Städten lohnt sich ein Blick in den Espressotester, auf dem Land sieht es mit Empfehlungen leider oft eher mau aus – aber oft kennt man sein Lieblings-Café im Dorf ja ohnehin schon und nutzt die App nur auf Reisen, daher können wir sie guten Gewissens empfehlen.

Coffee School

Die Coffee School verspricht, ihren Benutzer auf dem Weg zu einem talentierten Heim Barista zu begleiten und zu schulen. Alles wissenswerte rund um Kaffee wird hier in Videos, Texten und Fotos zusammengefasst und wichtige Tipps und Kniffe, die man als Heim Barista braucht, werden direkt mit auf den Weg gegeben. Wer Kaffee nicht nur gerne schon gemahlen aus der Packung genießt, ist hier genau richtig. Aber auch für alle anderen gibt es hier sicher was zum lernen.

Fazit

Cool! Zwar nicht ganz so aufschlussreich wie ein komplettes Barista-Seminar, aber trotzdem ein Download wert!

JACOBS Krönung – Time2Talk

Die von Jacobs entwickelte App Time2Talk beschäftigt sich nur indirekt mit dem Genuss von Kaffee an sich und spezialisiert sich auf einen der schönen Nebeneffekte des Kaffee trinkens, das Kaffeekränzchen. Über diese Gratis App können Termine vorgeschlagen werden, Alternativtermine gefunden werden und sogar eine Mitbringliste erstellt werden. Ab jetzt gibt es also zu jedem Kaffeekränzchen den passenden Kuchen und einen wirklich guten Kaffee, der am Ende ja auch gerne von einer anderen Firma sein darf.

Fazit

Nette Idee, aber nicht wirklich nötig – oder? In Zeiten von Whatsapp, geteilten Kalendern und Co. sollte man auch ohne eigens dafür programmierte App ein Kaffeekränzchen planen können. Wenn nicht – Time2Talk hilft!

Coffeemeter

Und zu guter Letzt noch eine App, die auch auf die Schattenseite des Kaffee Genusses hinweist. Guter Kaffee macht süchtig. Wer also dank der ersten App Empfehlungen seinen Kaffee Konsum noch gesteigert hat, kann ihn mit dem Coffeemeter auf ein gesundes Maß zurück regulieren. Der Coffeemeter misst das zittern eurer Hand und gibt euch eine Empfehlung, ob noch eine weitere Tasse erlaubt ist oder eher nicht. Natürlich ist das ganze eher ein Spaß, als eine wissenschaftlich abgesicherte Methode für Kaffeesüchtige, deshalb wird das ganze parallel auch noch mit ein paar lustigen Sprüchen aufgelockert.

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