Zum Inhalt springen
Spare 15% beim Kauf der Kaffee-Testsieger Probierbox! 👉 Zu den Deals
kaffee.org

Blaser Café Lilla e Rose

Blaser Café Lilla e Rose - Test
Eigenschaften:
  • geeignet fĂŒr Kaffeevollautomaten
  • ganze Bohnen
  • Arabica-Robusta-Mischung
Vorteile & Nachteile
  • ausbalancierte SĂ€ure
  • RĂŒckverfolgbarkeit der Zutaten
  • Schöne Crema
  • Trendige Verpackung
  • relativ hochpreisig

Blaser Café Lilla e Rose - Test

„Nach einem guten Kaffee verzeiht man sogar den Eltern“, sagte schon Oscar Wilde. Wir von Kaffee.org testen fĂŒr euch, welche Kaffeesorte dafĂŒr in Frage kommt. Mit Lilla E Rose steht ein weiterer preisgekrönter Kaffee auf unserem Programm. Schon viermal wurde die Schweizer Trendmischung mit einem Preis ausgezeichnet, Kunden bestellen aus aller Welt. Schon der Name – ĂŒbersetzt Flieder und Rosen – verspricht fruchtige und wĂŒrzige Aromen mit interessantem Flavour. Hergestellt wird der Kaffee von BlasercafĂ© Suisse, einem Familienunternehmen mit Sitz in Bern. Seit 1922 entsteht dort alles, was das Kaffeeherz begehrt. Seitdem gab es fĂŒr BlasercafĂ© Suisse nur einen Weg: nach oben.

Erster Eindruck: Verpackung und Bohnen

Der Schlauchbeutel prĂ€sentiert sich in glĂ€nzendem violett, wirkt modern und springt ins Auge. Dadurch sind die Bohnen nicht nur aromasicher und luftdicht verpackt, sondern machen auch optisch was her. Sobald die Verpackung geöffnet wird, entströmt der Packung ein fein sĂŒĂŸlicher und fruchtiger Duft, der genau das verspricht, was man sich unter einem Kaffee mit Flieder und Rose vorstellt. Der Kaffee setzt sich aus Arabicas mit einem Anteil gewaschener Robustas aus Java und Indien zusammen. Insgesamt werden neun verschiedene Sorten Rohkaffee verwendet. Die genauen Mischungsanteile sowie Röstzeiten und –temperaturen hĂ€lt BlasercafĂ© Suisse jedoch geheim. Schließlich wollen sie keine Nachahmer.

Der Geschmackstest: Wie kam der Lilla E Rose an?

Die Redaktion teilt sich hier in zwei Lager auf. Der Kaffee wird einerseits als krĂ€ftig aber auch als mild beschrieben – mit leichter Tendenz hin zu krĂ€ftig. Der Kaffee schmeckt fruchtig und lieblich, Flieder und Rose konnten wir allerdings nicht rausschmecken. Der SĂ€uregehalt von Lilla E Rose bewegt sich im ausbalancierten mittleren Bereich. Lediglich ein Tester empfand die SĂ€ure als zu bitter.In Bezug auf die Crema herrscht Uneinigkeit. Die eine HĂ€lfte der Redaktion empfindet die Crema-Bildung als schön, die andere wiederum nicht. Farblich ist sie fĂŒr die einen perfekt haselnussbraun, fĂŒr die anderen ein wenig zu dunkel. Die Konsistenz – hier sind sich alle einig – ist eine Spur zu dĂŒnn. Der Wachmachereffekt des Lilla E Rose ist im oberen mittleren Bereich angesiedelt. Wer also mĂŒde ist, kann getrost zu einer Tasse Lilla E Rose greifen.Besonders positiv hervorzuheben ist die RĂŒckverfolgbarkeit jedes Bestandteils des Kaffees. Auf der Internetseite lassen sich die HerkunftslĂ€nder des Rohkaffees herausfinden. So stammen die Bohnen aus Brasilien, Kolumbien, Indonesien und Äthiopien. FĂŒr jedes Land hat BlasercafĂ© Suisse eine eigene Seite erstellt, auf der weitere Informationen zu AnbauflĂ€che, Erntezeit und BohnengrĂ¶ĂŸe zur VerfĂŒgung stehen.

Fazit

Die Redaktion zeigte sich in der Beurteilung zwiegespalten. Von mildem bis krĂ€ftigem Aroma, von schöner bis mittelmĂ€ĂŸiger Crema-Bildung – es scheint als bildet Lilla E Rose die gesamte Bandbreite ab. Positiv hervorzuheben ist die RĂŒckverfolgbarkeit der Kaffeesorte. Preislich bewegt sich Lilla E Rose mit 25,90 € im gehobenen Segment, was allerdings zum Image des Kaffees als Trendsorte fĂŒr die Baristaszene passt. Wir vergeben eine 2 – 3.