Cappuccino

Cappuccino steht neben Bohnenkaffee und Espresso seit Jahren sehr hoch in der Gunst von Kaffeefreunden. Neue Variationen und einfallsreiche Methoden der Zubereitung sorgen für ungebrochene Popularität des schaumigen Klassikers.

Cappuccino Rezept

So bereitet man einen Cappuccino zu – man wärme eine Cappuccinotasse vor und vermenge:

  • 1/3 Milchschaum
  • 1/3 warme Milch und
  • 1/3 Espresso

Zucker, Stevia, oder das Süßigsmittel der Wahl hinzufügen und mit etwas Kakaopulver bestäuben – fertig!
So funktionierts im Detail:

  1. Espresso zubereiten
  2. Milchschaum zubereiten (mittels Milchaufschäumer +)
  3. Espresso in die (vorgewärmte) Tasse füllen
  4. Vorgewärmtes Drittel Milch nachgießen und umrühren (plus Zucker nach Bedarf)
  5. Aufgeschäumte Milch nachgießen (und dann nicht mehr umrühren, zur Erhaltung des Schaums)
  6. Mit etwas Kakaopulver bestäuben und genießen!

Die Zubereitung eines leckeren Cappucinos ist mit Hilfe der richtigen Cappuccino Maschine kinderleicht – gegen eine Zubereitung von Hand spricht aber selbstverständlich auch nichts.

Zubereitung

CappuccinogenussFür den wahren Genießer ist die Zubereitung eines guten Cappuccinos irgendwo zwischen Kunst und Wissenschaft angesiedelt. Basis für einen Cappuccino ist ein Espresso. Dieser Espresso wird in eine vorgewärmte Porzellantasse gefüllt. Die Tasse sollte dabei etwa 150 – 200ml fassen und wird zu etwa einem Drittel mit Espresso gefüllt. Für Farbe und Geschmack wird anschließend cremiger Milchschaum hinzugefügt, bis die Tasse randvoll ist. Die heiße Milch vermischt sich dabei mit dem Espresso und der cremige Schaum verbleibt an der Oberfläche. Der klassische Cappuccino besteht also zu gleichen Teilen aus Espresso, Milch und Milchschaum, obwohl er nur zwei Zutaten (Espresso und halbflüssigen Milchschaum) erfordert. Die perfekte Zubereitung erfordert aber Geschick, Übung und Fingerspitzengefühl. Entscheidende Punkte bei der Zubereitung sind die richtige Temperatur und Konsistenz der Milch, das richtige Tempo beim Eingießen sowie eine möglichst dickwandige Tasse.

Bereits bei dieser Zubereitung eines klassischen Cappuccinos sind wegen der Zutaten die unterschiedlichsten Geschmacksvarianten möglich. Entscheidend sind beispielsweise die Zusammensetzung und die Herkunft des Kaffees. In der Regel wird die hochwertigste Kaffeesorte Arabica verwendet und mit besonders koffeinhaltigem Robusta-Kaffee angereichert. Der Anteil der Robusta-Bohnen kann dabei zwischen 5 und 50 Prozent liegen. Diese Zusammensetzung beeinflusst den Geschmack des Espresso sowie die Farbe und Cremigkeit des Schaums.

Den perfekten Cappuccino zubereiten

Hier zeigen wir dir, worauf es bei der Zubereitung des perfekten Cappuccinos ankommt.

Cappuccino Maschinen

Die bequemste Art einen leckeren Cappuccino zuzubereiten ist ein Kaffeevollautomat. Vom richtigen Verhältnis der Komponenten bishin zum perfekten Milchschaum nimmt eine gute Maschine einem die gesamte Zubereitungsarbeit ab – Hier einige Maschinen, die hinsichtlich ihrer Cappuccinoqualität derzeit besonders zu empfehlen sind:

Nivona Cappuccinomaschinen

Eine kleine Auswahl empfohlener Maschinen mit Cappuccinofunktion inklusive Auszügen aus Kundenmeinungen findet sich auf unserer Herstellerseite über Nivona.

Cappuccino Tassen

Falls Du auf der Suche nach Cappuccino Tassen oder Cappuccino Tassen Sets bist, dann findest Du auf dieser Seite eine aktuelle Auswahl: Cappuccino Tassen.

Wie viele Kalorien hat ein Cappuccino?

Auf 100ml
Eiweiß
Kohlenhydrate
davon Zucker
Fett
51 kcal / 213 kJ
2 g
4,2 g
4,2 g
2 g

Der durchschnittliche Cappuccino enthält auf 200ml und einem Teelöffel Zucker etwa 102 Kalorien.

Herkunft und Geschichte

Das Ursprungsland des Cappuccino ist vermutlich Österreich, ein Land, in dem der Kaffeegenuss zur Lebensart gehört. Dort kannte man schon lange vor dem Cappuccino den Mokka, der mit flüssiger Schlagsahne verfeinert und verziert wurde. In der Tasse entstand so eine anregende Kaffeespezialität, deren kräftige Einfärbung den braunen Kutten von Kapuzinermönchen ähnelte. In Anlehnung an diese Mönchskutten taufte man das Getränk seinerzeit auf den Namen Kapuziner. Angenommen wird weiterhin, dass die österreichischen Soldaten während der Frühjahrsoffensive gegen Italien im Frühjahr 1916 nicht auf ihren geliebten Kapuziner verzichten wollten, weil er sie stark an die Heimat erinnerte. So wurde der Kapuziner selbst unter widrigsten Bedingungen und mit unterschiedlichen Zutaten zubereitet. Dabei entstanden die ersten Variationen der Kaffeespezialität. Auch wurde der ursprüngliche Name „Kapuziner“ ins Italienische übersetzt und man trank fortan „Cappuccino“. Daher wird allgemein angenommen, dass der Cappuccino italienische Wurzeln hat, obwohl er eigentlich in Österreich kreiert wurde. Wahrscheinlich hat der Cappuccino auch deswegen in Italien, in Österreich und in Süddeutschland seine größte Fangemeinde. Einer anderen Legende nach entdeckte ein Kapuzinermönch 1683 nach der Schlacht um Wien die zurückgelassenen türkischen Kaffeevorräte und kreierte daraus den Cappuccino.

Variationen

Wir lieben sie: Cappuccino-VariationenSeitdem der Cappuccino seinen Siegeszug durch ganz Europa angetreten hat, sind unzählige Varianten und neue Kreationen entstanden. Ein wesentlicher Unterschied besteht beispielsweise in der Zutat für den Schaum. Während ein Cappuccino in den südlichen Regionen Deutschlands oder auch in der Heimat Österreich vorwiegend mit Milchschaum zubereitet wird, bevorzugen viele Deutsche ihren Cappuccino stattdessen lieber mit Schlagsahne. Diese Variante wird in Österreich allerdings nicht „Kapuziner“, sondern „Franziskaner“ genannt. Außerdem kommen immer wieder neue Kompositionen auf den Markt, die mit weiteren Zutaten oder Aromen wie Nuss, Zimt, Kakao oder Vanille versuchen, die Fangemeinde zu vergrößern.

In den letzten Jahren hat sich unter dem Begriff „Latte Art“ außerdem eine besonders künstlerische Form der Zubereitung entwickelt, bei der das fertige Getränk mit ausgefallenen Verzierungen auf dem Schaum veredelt wird. Durch gekonntes, gleichmäßiges und vorsichtiges Eingießen der Milch entstehen auf dem Cappuccino mehrere Brauntöne, die letztlich unterschiedliche Symbole, Figuren oder Muster bilden. Besonders in Coffeeshops ist diese Art der Zubereitung immer ein Highlight.

Der Unterschied zwischen Cappuccino, Latte Macchiato und Milchkaffee

Wer kennt das nicht? Da sitzt man gemütlich im Cafè um einen Kaffee zu trinken und stolpert beim Lesen der Getränkekarte über allerlei Kaffeespezialitäten. Selbst Klassiker wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Milchkaffee werfen Fragen auf – wo ist da der Unterschied?

Zunächst eine Gemeinsamkeit: Alle drei werden mit Milch zubereitet. Cappuccino und Latte Macchiato haben sogar die gleichen Zutaten – kein Wunder, dass es hier oft zu Verwechslungen kommt. Schnell wird klar, dass ihr wesentlicher Unterschied im jeweiligen Mengenverhältnis von Kaffee, Milch und Milchschaum liegt. Der Kaffeeanteil ist im Latte Macchiato deutlich geringer als im Cappuccino. Der Milchkaffee ist tatsächlich eine andere Baustelle – er wird im Gegensatz zu den beiden anderen nicht mit Espresso, sondern mit normalem Filterkaffee zubereitet, der zu gleichen Teilen mit warmer Milch gemischt wird.

latte-macchioato-cappuccino-milchkaffee

Vereinfacht gesagt, ist der Cappuccino also ein Kaffee mit Milch, während es sich beim Latte Macchiato um eine Milch mit Kaffee handelt. Das sagt auch der Name: „latte“ bedeutet Milch, „macchiato“ steht für gefleckt, eine gefleckte Milch also. Ob gefleckt, geschichtet, oder doch lieber gemischt wie beim Cappuccino – mit diesem Wissen treffen Sie beim nächsten Cafébesuch mit Sicherheit die richtige Wahl!