In Amerika ist er schon lange nichts Ungewöhnliches mehr: der Premiumkaffee. Schon vor ĂŒber zwanzig Jahren bildete sich diese Szene abseits der GroĂröstereien, um dem Kunden die Liebe zur Bohne wieder nĂ€herzubringen und zu zeigen, was Kaffee eigentlich kann. Die Familie Braune hat diesen Trend erkannt und versucht, ihn nach Deutschland zu importieren. Nach zehn Jahren âSupremoâ in Unterhaching gehört der Familienbetrieb Braune&Braune zum Besten, was Deutschland in Sachen Kaffee zu bieten hat. Wir widmen uns im Test der Espressosorte âSupremo Palermoâ, einer wuchtigen Espressosorte.
Erster Eindruck: Verpackung und Bohnen
Die Espressomischung kommt in edler, goldener Verpackung daher. Schon auf dem Schlauchbeutel wirbt die Rösterei Braune mit höchster QualitĂ€t und der Leidenschaft, die im Produkt steckt. Der KĂ€ufer erfĂ€hrt hier, dass Braune&Braune den Kaffee direkt von den Bauern bezieht und ZwischenhĂ€ndler auĂen vor lĂ€sst. Sie zahlen ihnen faire Preise und bauen auf lange wĂ€hrende Partnerschaften. Noch dazu ist der Kaffee mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden, deren GĂŒtesiegel auf der Packung zu finden sind. So wĂ€hlte das Magazin âDer Feinschmeckerâ Braune&Braune zu einer der besten Kaffeeröstereien Deutschlands und âCremaâ kĂŒrte das Unternehmen zum besten Röster 2008.
Der Geschmackstest: Wie kam Supremo Palermo an?
Wie es schon die Packung verspricht, ist der Supremo Palermo eher krĂ€ftig im Geschmack. Selbst eine zart rauchige Note wurde bemerkt, was den Kaffee noch reichhaltiger werden lĂ€sst. Was den SĂ€uregehalt angeht, siedelt sich die Sorte im mittleren Bereich an, ist fĂŒr den Magen also schonender. Auch die Konsistenz ist nicht zu dick und nicht zu wĂ€ssrig â also genau so wie sie sein soll. Wer Wert auf eine schöne Crema auf dem Espresso legt, kommt hier auf seine Kosten. Haselnussbraun ist sie, was den Start in den Tag mit einer Tasse Supremo Palermo noch schöner macht.Braune&Braune nutzt als wahrscheinlich einzige Rösterei in Europa einen Humidor. Das ist ein Raum, in dem der Rohkaffee lagert und Parameter wie Luftzirkulation und Temperatur prĂ€zise eingestellt werden können. Dadurch verlieren die Bohnen nur einen Bruchteil ihrer QualitĂ€t als durch andere Arten der Lagerung. Als purer Wachmacher ist die Espressosorte zwar geeignet, den Fokus legt die Rösterei darauf aber nicht. Braune&Braune geht es um das Geschmackserlebnis, nicht um den Wachfaktor. Deshalb siedelt der sich im oberen Mittelfeld an, was gar nicht schlecht ist.
Anbau & Herkunft der Kaffeebohnen
Um beste QualitĂ€t ihrer Premium-Arabicas zu gewĂ€hrleisten, hat das Unternehmen die Micro-Lot-Challenge ins Leben gerufen. HierfĂŒr besuchen sie Kaffeeanbauer in aller Welt und wĂ€hlen die besten Sorten aus, die schlussendlich in den Tassen der Kunden landen. Viel Gewicht legt Supremo auf die NĂ€he zu den Bauern und deren Familien, denn meistens sind es kleine AnbauflĂ€chen, die seit Generationen von einer Familie bearbeitet werden. FĂŒr jeden Kaffeeanbauer gibt es Videos, die die dortigen VerhĂ€ltnisse aufzeigen und den Kunden einmal um den Globus und wieder zurĂŒckfĂŒhren. Wer also eine EinfĂŒhrung in die vielfĂ€ltige Welt des Kaffees sucht, bekommt hier intime Einblicke aus allen Herren LĂ€ndern der Welt. Die Espressobohnen des Supremo Palermo stammen aus SĂŒditalien.
Fazit
Die Kaffeerösterei Braune steht mit voller Hingabe hinter ihrem Produkt. Das merkt der Kunde sofort und wird noch offensichtlicher, wenn er deren Internetseite besucht. Die Familie reist immer wieder zu den Bauern vor Ort, besucht AnbauflĂ€chen auf der ganzen Welt. Sie beziehen Bohnen beispielsweise aus Nepal, Neu-Guinea und sogar den Galapagos-Inseln. All ihre Produkte sind zurĂŒckverfolgbar, Transparenz wird im Hause Braune groĂ geschrieben. Geschmacklich ist der Kaffee genau das, was die Verpackung verspricht. KrĂ€ftig und wuchtig, gleichzeitig zartbitter und samtig mit schöner Crema. Ihr wollt den Kaffee probieren? Wir haben ihn von roastmarket - da könnt ihr ihn in verschiedenen PackungsgröĂen bestellen!