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Warum Kaffee m├╝de machen kann!

Warum Kaffee m├╝de machen kann!
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Ergebnisse einer neuen Studie von Forschern aus Bristol, London, W├╝rzburg und M├╝nster stellen die vielgepriesene Wirkung von Koffein infrage. Der Untersuchung zufolge liefert Kaffee (oder Tee) seinen Konsumenten weder einen Energieschub noch einen Koffeinkick. Streng genommen verhindert Kaffeekonsum bei regelm├Ą├čigen Kaffeetrinkern nur die M├╝digkeit und Antriebslosigkeit, die durch einen Koffeinentzug entstehen w├╝rde.Die Studie (siehe hier) wurde mit 379 Teilnehmern durchgef├╝hrt, darunter sowohl Nicht-Kaffeetrinker als auch regelm├Ą├čige Kaffeekonsumenten. Nach einer 16-st├╝ndigen Koffeinabstinenz wurden den Teilnehmern entweder Koffeintabletten oder Placebotabletten verabreicht. Anschlie├čend wurde die selbsteingesch├Ątzte Aufmerksamkeit und Leistungsf├Ąhigkeit der Probanden ermittelt. Die regelm├Ą├čigen Kaffeetrinker, die ein Placebo eingenommen hatten, klagten zum Teil ├╝ber Kopfscherzen und f├╝hlten sich m├╝de. Personen, die selten oder nie Kaffee trinken, hatten hingegen keine Probleme nach der Einnahme eines Placebos. Kaffeetrinker, die eine Dosis Koffein erhalten hatten, f├╝hlten sich anschlie├čend normal, ihre Werte waren unauff├Ąllig. Insgesamt lag keine der Versuchsgruppen mit ihren Leistungswerten ├╝ber denen der Nicht-Kaffeetrinker mit Placebo. Dementsprechend l├Ąsst sich schlussfolgern, dass durch Koffeinkonsum keine Vorteile f├╝r Aktivit├Ąt oder Leistungsf├Ąhigkeit entstehen.Wer ohne Kaffee nicht in den Tag starten kann, ist demnach einem Irrtum ├╝ber die Wirkung von Koffein aufgesessen. Grunds├Ątzlich kann Koffein zwar wach machen, da es an Rezeptoren f├╝r k├Ârpereigene M├╝digkeits-Molek├╝le namens Adenosin andockt und diese blockiert. Gerade bei regelm├Ą├čigen Kaffeetrinkern wirkt Kaffee aber nicht mehr wirklich anregend, im Gegenteil: Ein K├Ârper, der an einen regelm├Ą├čigen Koffeinkonsum gew├Âhnt ist, reagiert bei Entzug mit Erm├╝dungserscheinungen, Kopfschmerzen oder einem Gef├╝hl verminderter Leistungsf├Ąhigkeit. Das Koffein wirkt also nur ausgleichend gegen die Symptome, die durch eine ÔÇ×Koffeinabh├ĄngigkeitÔÇť oder -gew├Âhnung entstehen. Die Wirkung von Koffein ist bei Personen, die regelm├Ą├čig oder viel Kaffee genie├čen, eine umgekehrte, die Anregung, die Kaffeetrinker empfinden, eine gef├╝hlte. Die Wissenschaftler haben damit die Illusion vom Kaffee als Wachmacher eingeschr├Ąnkt. Der Beliebtheit des Getr├Ąnks wird das jedoch wohl kaum einen Abbruch tun...

Author: Luca Meyer

Luca ist nicht nur ein talentierter Barista, sondern auch ein leidenschaftlicher Blogger, der es versteht, seine Liebe zum Kaffee in mitrei├čenden Artikeln zum Ausdruck zu bringen. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise durch die Welt des Kaffees, stellt neue R├Âstereien vor, teilt seine neuesten Entdeckungen und gibt wertvolle Tipps zur perfekten Zubereitung.

Als engagierter Kaffeekenner achtet Luca auch auf Nachhaltigkeit und ethischen Konsum. Er widmet sich Themen wie fairem Handel, umweltfreundlichen Anbaumethoden und unterst├╝tzt lokale Kaffeebauern und -produzenten.

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